Autor*in: Andreas Dutter
Verlag: Heartlines, Penguin
Seiten: 416, Klappbroschur
Erschienen: 23. September 2026
Rezensionsexemplar
Inhalt:
Zwei Männer, zwei Verluste – ein gemeinsamer Herzschlag für den NeuanfangLeons Welt ist aus dem Takt geraten: Seit dem Tod seiner großen Liebe Nam trauert er. Um wieder atmen zu können, zieht er nach Berlin, im Gepäck eine Bucket List an Dingen, die er eigentlich mit Nam unternommen hätte. So trifft er Silvio – einen portugiesischen Café-Besitzer, der seinen eigenen Verlust wie ein Geheimnis hütet. Vorsichtig lernen sie, dass Erinnerung und Neuanfang zusammenpassen: bei Gesprächen und Musik, in einem Tanzkurs, bei dem ihre Herzen im Gleichklang schlagen.
Doch Silvios Vergangenheit ist ein Netz aus Lügen und alten Wunden. Als eine Entscheidung zwischen Ehrlichkeit und Angst alles aufs Spiel setzt, müssen Leon und Silvio herausfinden, wie viel Wahrheit die Liebe aushält – und ob sie stark genug ist, nicht daran zu zerbrechen.
Wieder bin ich ohne Vorwissen in die Geschichte gegangen, wodurch ich nicht ahnen konnte, dass sie mich Emotional sehr berühre wird.
Es geht hauptsächlich um Trauer und der Verlust um einen geliebte Menschen und darum, wie man danah weiter macht.
Wer ist man eigentlich selber?
Was denken andere Menschen von mir, wenn ich nach dem Verlust weiter mache?
Darf ich weiter machen?
Darf ich nochmal Lieben?
Wir lachen mit dem Protagonisten gemeinsam. Erleben alltägliche Dinge und meistern sie teilweise auch zusammen.
Dann gibt es wieder dunkle Momente, die vom Verlust gezeichnet sind.
Das Zusammenspiel war sehr realistisch und nah.
Die Annäherung der beiden Protagonisten geschieht langsam, da beide Charaktere lernen müssen neu zu vertrauen und zu lieben.
Es werden also ernste Themen besprochen, mit einem hauch von Humor und Hoffnung.
Das Buch gefiel mir ganz gut, auch wenn das zusammenspiel mit Mann und Mann für mich sehr ungewohnt war.

Kommentare
Kommentar veröffentlichen