Titel: Like the First Breath
Autor*in: Tine Nell
Based on Elena's StoryVerlag: Heartlines, Penguin
Seiten: 368, Klappbroschur
Erschienen: 29. April 2026
Rezensionsexemplar
Autor*in:
Tine Nell lebt mit ihrer Familie und Mischlingshund Malo in der Nähe von Siegen. Auch wenn ihr Orientierungssinn im echten Leben manchmal zu wünschen übrig lässt, finden die Figuren in ihren Geschichten immer ihren Weg. Am liebsten widmet sie sich starken Charakteren und großen Gefühlen. Ob sie schreibt oder liest – nur ein Buch macht für Tine den Tag perfekt.Quelle: penguin.de
Hanna lebt in Freiheit auf Zeit: Nur für die Dauer ihres Studiums darf sie die religiöse Gemeinschaft verlassen, in der sie aufwuchs. Doch mit jedem Tag auf dem Campus wird ihr mehr bewusst, in welchen Käfig sie gezwängt wurde. Jetzt trägt sie Jeans anstatt der verabscheuten langen Röcke, geht mit ihrer Mitbewohnerin zum Tanzen und spürt zum ersten Mal, was ein Leben ohne Fesseln bedeutet. Und sie lernt Noah kennen, der mit seiner Abenteuerlust unbekannte – verbotene – Gefühle in ihr weckt. Er bewundert Hanna für ihre innere Kraft und bestärkt sie, eigene Entscheidungen zu treffen. Doch Hanna kennt nur gehorsame Unterordnung und hört diese düstere Stimme in ihrem Kopf: Sie droht ihr mit schweren Konsequenzen für sie und ihre Familie, sollte sie sich nicht an die Regeln der Gemeinde halten. Was würde geschehen, wenn sie niemals zurückkehrt?
Inhalt:
Hanna befreit sich aus einer Sekte, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Doch ist darin auch Platz für Noah?Hanna lebt in Freiheit auf Zeit: Nur für die Dauer ihres Studiums darf sie die religiöse Gemeinschaft verlassen, in der sie aufwuchs. Doch mit jedem Tag auf dem Campus wird ihr mehr bewusst, in welchen Käfig sie gezwängt wurde. Jetzt trägt sie Jeans anstatt der verabscheuten langen Röcke, geht mit ihrer Mitbewohnerin zum Tanzen und spürt zum ersten Mal, was ein Leben ohne Fesseln bedeutet. Und sie lernt Noah kennen, der mit seiner Abenteuerlust unbekannte – verbotene – Gefühle in ihr weckt. Er bewundert Hanna für ihre innere Kraft und bestärkt sie, eigene Entscheidungen zu treffen. Doch Hanna kennt nur gehorsame Unterordnung und hört diese düstere Stimme in ihrem Kopf: Sie droht ihr mit schweren Konsequenzen für sie und ihre Familie, sollte sie sich nicht an die Regeln der Gemeinde halten. Was würde geschehen, wenn sie niemals zurückkehrt?
Quelle: penguin.de
Meinung:
Ich bin ohne den Klappentext zu kennen in das Buch gegangen, da mich bis dato alle Bücher des Verlages beeindruckt haben, da sie auf wahrer Begebenheit basieren.
Das man hier mit einer Geschichte rechnet, in der es um einen Ausbruch aus einer sektenartigen Gemeinde geht, hätte ich nie erwartet. Diese Thematik scheint mir sehr fremd und ungewöhnlich.
Wie Hanna beschrieben wird, fand ich sehr authentisch. Sie wagt sich ein Studium in einer Großstadt, um ihrer Gemeinde weit weg zu kommen. Das sie dies überhaupt darf, ist eine Ausnahme, da sie sich in der Gemeinde als Vorbild behauptet hat.
Sie kommt trotz heißem Sommertag mit einem langen, schweren Rock und einer hoch geschlossenen Bluse an. Bereits dies zieht Blicke auf sich. Hanna ist zudem sehr schüchtern und versucht ihren Blick immer gesenkt zu lassen, damit sie keine Aufmerksamkeit erregt.
Schnell findet sie einen Job bei einem Wohltätigkeitsverein, wodurch sie eine gute Aufgabe übernimmt und der Welt etwas gutes zurück geben kann.
Doch immer wieder ist eine Stimme in ihrem Kopf, welches sie maßregelt und zu Zurückhaltung zwingt. Sie wagt sich etwas weltliches, etwas sündiges.. sie tanzt und trägt Jeans, möchte ihr Zimmer dekorieren. Doch immer wieder ist dort diese stimme, dass das Normal, das was andere junge erwachsene tun, sündhaft sei.
Ich fand es extrem spannend und teilweise auch beklemmend, da mir Hanna oft leid tat. Ihr Mut und ihr Interesse ist großartig. Sie ist eine hübsche, interessierte und intellektuelle junge Frau, die auf der Suche nach sich selbst ist. Dass sie nach München kam und eine WG mit zwei jungen Frauen fand, sowie einen tollen, sozialen Job mit einem sehr netten jungen Mann, war das beste was ihr passieren konnte.
Man hat im Buch mit gelitten, gezweifelt und gehofft.
Wirklich eine gute Umsetzung mit einem Thema, das viel zu wenig thematisiert wird.

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