Autor*in: Bianca Nawrath
Titel: Schöne scham
Verlag: Frankfurter Verlagsanstalt
Erschienen:
Seiten:
Rezensionsexemplar
Über die Autor*in:
Bianca Nawrath (* 1997), arbeitet als Autorin und Schauspielerin und lebt in Berlin. 2021 wurde ihr Debütroman »Iss das jetzt, wenn du mich liebst« veröffentlicht, 2025 erschien ihr Roman »Schöne Scham« in der FVA. Im Herbst 2026 folgt ihr Sachbuch »Poppkultur. Wie wir aufhören, Sexfantasie zu sein, und anfangen, Sexfantasien zu haben«.Quelle: fva.de
Mit einem scharfsinnigen Blick auf toxische Machtstrukturen schreibt Bianca Nawrath über Schuldgefühle, Selbstermächtigung und weibliche Solidarität.
Zwei befreundete Paare fahren für ein gemeinsames Wochenende an die Ostsee, und zum ersten Mal ist auch Ola dabei. Ola ist Single, liebt Frauen und Männer und hat eine Biografie von Hildegard von Bingen im Gepäck. Für Amalias Freund Christian ist Ola mit ihren feministischen Bemerkungen eine einzige Katastrophe. Schon der erste Abend droht über der Frage, wem es gelingt, den Grill anzuzünden, und einem Gespräch über weibliche Selbstbefriedigung zum Fiasko zu werden. Das zweite Paar, Kata und Lenny, ist zunehmend irritiert von Christians Verhalten, aber weitgehend mit ihren eigenen unterdrückten Streitereien beschäftigt. Spätestens als Amalia und Ola plötzlich unauffindbar sind, eskaliert die Situation.
Wie befreie ich mich aus einer selbstzerstörerischen Beziehung, und ab wann ist Nicht-Einmischung Komplizenschaft? Bianca Nawrath beweist ein scharfes Auge für die Grauzonen innerhalb von Freundschaft und Liebe, für das leise Wirken von Scham- und Schuldgefühlen. Mit zugespitzten Dialogen, psychologischer Spannung und glaubhaften Figuren hinterfragt sie traditionelle Machtstrukturen und führt ihre Leser*innen über viele, oftmals hochamüsante Umwege zu der Erkenntnis, wie wertvoll weibliche Solidarität ist.
Inhalt:
Zwei Paare und eine Single-Freundin, ein Wochenende im Sommerhaus – was soll da schon schief gehen?Mit einem scharfsinnigen Blick auf toxische Machtstrukturen schreibt Bianca Nawrath über Schuldgefühle, Selbstermächtigung und weibliche Solidarität.
Zwei befreundete Paare fahren für ein gemeinsames Wochenende an die Ostsee, und zum ersten Mal ist auch Ola dabei. Ola ist Single, liebt Frauen und Männer und hat eine Biografie von Hildegard von Bingen im Gepäck. Für Amalias Freund Christian ist Ola mit ihren feministischen Bemerkungen eine einzige Katastrophe. Schon der erste Abend droht über der Frage, wem es gelingt, den Grill anzuzünden, und einem Gespräch über weibliche Selbstbefriedigung zum Fiasko zu werden. Das zweite Paar, Kata und Lenny, ist zunehmend irritiert von Christians Verhalten, aber weitgehend mit ihren eigenen unterdrückten Streitereien beschäftigt. Spätestens als Amalia und Ola plötzlich unauffindbar sind, eskaliert die Situation.
Wie befreie ich mich aus einer selbstzerstörerischen Beziehung, und ab wann ist Nicht-Einmischung Komplizenschaft? Bianca Nawrath beweist ein scharfes Auge für die Grauzonen innerhalb von Freundschaft und Liebe, für das leise Wirken von Scham- und Schuldgefühlen. Mit zugespitzten Dialogen, psychologischer Spannung und glaubhaften Figuren hinterfragt sie traditionelle Machtstrukturen und führt ihre Leser*innen über viele, oftmals hochamüsante Umwege zu der Erkenntnis, wie wertvoll weibliche Solidarität ist.
Was eine Achterbahn der Gefühle.
Wir begleiten zwei heterosexuelle Paare und eine single Freundin.
Gerade die neue Freundin Ola, die beide Paare bei ihrem Trip begleitet, ist dem weißen cis Mann Christian ein Dorn im Auge.
Ola liebt Männer und Frauen, sie ist feministin und schäut nicht davor ihren Mund aufzumachen, um ihrer Meinung kund zu tun.
Ola ist Kata's und Lenny's Freundin, nzu Christian gehört Amalia. Und wenn ich gehört sage, meint Christian gehört.
Zu beginn merkt man schnell, das neben Christian auch Lenny nicht ganz ehrlich zu ihren Partnerinnen waren. Die drei Frauen waren sehr sympathisch, doch die beiden Männer wurden von Seite zu Seite unsympathischer.
Man denkt es kann nicht schlimmer kommen, aber Christian leistet sich ein Ding nach dem anderen.
Der Schribstil hat mir sehr gefallen, es ist sehr einfach und umgangssprachlich geschrieben. Mit den drei Frauen konnte ich sehr harmonieren und die Entscheidungen nachvollziehen. Auch die feministischen Leseempfehlungen haben mir sehr gut gefallen.
Die Story war realistisch und sehr nahbar. Das Buch ist wichtig, für junge Frauen, die denken, dass sie es nicht anders verdient hätten. Für Frauen, die einfach loslassen müssen.
5/5❤

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